Dienstag 05.03.2019 GüDi Morschach

 

Öppe so plus minus um 04.00 Uhr simmer z Morschach acho, hend de Car usgrumt und de Ahänger abgstellt, Klappstuel ufgstellt wer eine het und de Rest isch halt gstande bis d Tagwach agfange het. Evtl simmer au scho es Zwätschge id Turnhalle go neh. Da sind min Erinnerige chli neblig.

 

Jedefalls hets um Punkt 05.00 Uhr tätscht und miär hend agfange z chessle. D Strass ufe, is Quartier ine, s Quartier use und d Strass wieder abe. Und am Schluss wieder d Strass ufe so das mer wieder bide Turnhalle acho sind. Wenn mer de Umzug z Köln i dem Tempo gmacht hättet, wäred mer um die Zit au nonid fertig gsi. Aber es isch sehr schön gsi mal kei Stress zha.

 

Wieder ide Turnhalle simmer vo de Fasnachtsgsellschaft Morschach ganz herzlich begrüesst worde. Und all wo nid hei go schlafe sind, hend sich dete no es Kaffee nachem andere abegschüttet. De Müedigkeitsfaktor macht sich definitiv bemerkbar.

 

Später simmer wieder is Mattli go schminke in gewohnter Umgebig. Und wer dete nonig wach gsi isch, isches spätischtens bim Violett gsi.

 

Ide Turnhalle het en Kinderball stattgfunde mit ganz vielne lustige Spieli. Und det hemmer geh, was vom Wucheend no übrig gsi isch. Also chli Posune, e halbi Tompete, reduzierti Euphonium und d Sousis sind glaub au no gsi. Und natürlich üsi Rhytmusinstument, die hend no schier am beste möge. Abgseh vode Pauke. Z lut isches amel nid gsi und de Pamir isch au ehnder Deko gsi, wenn nid grad vorem Becher gstande bisch.

 

Am Namitag het den no de Morschacher Umzug stattgfunde. Es isch en wunderschöne chline Umzug gsi mit 13 Nummere und miär sind ganz vore vorusgloffe. Und sobald all Nummere a de Bushaltestell bim Swiss verbi sind, hetz wieder vo vore agfange de Weg zruggzlaufe. Üses Umzugs-Repetoir längt übrigens genau einisch für de Weg zrugg zu de Halle.

 

Ei Stund zum Lippe erhole hemmer denn no gha, bis mer üse letscht Uftitt ide Turnhalle gha hend. Mer hend nomal alles geh. Und jede het sich nomal zämegrisse zum en würdige Abgang us dere Fasnacht z mache. Ich bi stolz uf üs all, dass no die richtige Tön in agmessniger Lutstärchi usecho sind.

 

Denn hemmer d Instrument versorgt und sind offiziell entlasse gsi. Die meiste sind in richtig Bett gstrauchelt. Aber viel hend sich gseit: „Etz hemmers scho so wit bracht. Etz gömmer no uf Schwyz go luege wies de Cheib verbrenned. Und fülled üs nomal d Lampe ide Rampassebar.

 

Und tatsächlich het sich vorem Chrüz und Quer in Schwyz e Masse a Chessler versammelt und het sich gmeinsam s Blätzverbrenne agluegt. Und nachem Verbrenne sinds meh oder weniger gemeinsam uf d Hofmatt zude Rampasse und hend det nomal Fäscht gmacht. Die letscht Pyramide isch für üch gsi.

 

Epilog:

 

Im Name vom Verein:

 

Viele Dank ad Sibylle Flecklin und Gabby Zgraggen fürs organisiere für Köln. Ier hend das super gmacht und es hend sich glaub alli gfreut ab dene Überraschige.

 

Viele Dank ad Morschacher Fasnacht für en glungnige Abschluss am GüDi und de wunderschön Umzug.

 

Keis Danke am Miro Müller für de Helge Schneider…… Ja…

 

Viele Dank a üsi beide Gäst wo mit üs meh oder weniger spontan uf Dütschland cho sind.

 

Viele Dank a üsi beide Carfahrer, die nid ganz en eifache Job gha hend, aber immer super druf gsi sind und mit üs gfäschtet hend.

 

Und natürlich viele Dank a all üsi Fründe wo üs unterstützt hend. A all wo mit üs gfäschtet hend. A all wo üses Abenteuer verfolgt hend und d Biiträg glese hend.

 

Im Name vom Schreiber:

Viele Dank Fronalp-Chessler, es gid nid viel Lüt, die sechs Täg lang quasi ufenand hocke chönd und sich glich so guet verträget. Es het riesig Spass gmacht mit üch und ich bi Stolz, dass ich zu dem Verein ghöre cha. Ich hoffe ich bi no mängs Jahr debi.

 

De Bricht über d Hauptfasnacht isch entlich fertig. Und das isch etz vilicht kei kurze Text gsi. Aber dafür en lange.

 

I dem Sinn.

Trinked üch gsund.

 

Der Schreiberling

 

Markus

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